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"Heraus zum Kampftag der Arbeiterklasse!" gellte es nur halblaut durch die Straßen. Das digitale Prekariat wundert sich über seine schwarzen Schafe. Deren in der Wolle weißen Brüder und Schwestern erfahren ihre ganz eigene Reinwaschung, bemerkt Hal Faber.

Microsoft übernimmt die Stylus-Technik des israelischen Herstellers N-trig, die unter anderem beim Eingabestift vom Surface 3 Pro verwendet wird. Offenbar kommt Microsoft dabei deutlich günstiger weg, als bisher berichtet.

Das Whistleblower-Portal WikiLeaks hat nach mehrjähriger Abschottung jetzt wieder ein Werkzeug freigeschaltet, mit dem man sensible Dokumente hochladen kann, ohne dadurch seine Anonymität zu gefährden.

In einem Blog-Eintrag hat Mozilla angekündigt, unsicheres HTTP in Zukunft nicht mehr unterstützen zu wollen. Neue Firefox-Features sollen dann nur noch Seiten zugänglich gemacht werden, die per HTTPS verschlüsselt übertragen wurden.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Custom-ROM-Entwickler Cyanogen und dem Smartphone-Hersteller OnePlus hat ein holpriges Ende genommen. Nun will Cyanogen wachsen und zusammen mit größeren chinesischen Herstellern den internationalen Markt erobern.

Der Unternehmer Friedhelm Loh soll nächster Vorstand des Branchenverbands Bitkom werden, berichtet das Magazin Wirtschaftswoche mit Verweis auf verbandsinterne Quellen.

Das Internet verbindet - auch Menschen auf der Suche nach Liebe, Erotik und Partnerschaft. Den vielen Online-Singlebörsen in Deutschland beschert das Millionen-Umsätze. Doch neue Spieler wie Tinder machen das Geschäft für die Etablierten kniffliger.

Ein Fehler in der Software kann dazu führen, dass in Flugzeugen des Typs Boeing 787 Dreamliner die gesamte Elektronik ausfällt. Die Lösung des Problems klingt wie der Rat eines Hotline-Mitarbeiters.

Eigentlich sollen die IT-Systeme des Europa-Parlaments, der Abgeordneten und der Parlamentsmitarbeiter in der Folge der Snowden-Enthüllungen gegen Angriffe von Geheimdiensten besser abgesichert werden. Das zieht sich aber hin.

Die Organisation "Freedom House" schlägt Alarm: Die Arbeit von Journalisten weltweit werde immer stärker von Regierungen, Milizen, Kriminellen und neuen Medieneigentümern eingeschränkt. Der Europarat stößt ins gleiche Horn.

Der US-Geheimdienst NSA soll in Zukunft keine Telefon-Metadaten mehr speichern dürfen. Stattdessen sollen die Daten zukünftig bei privaten Telefongesellschaften liegen. Der Gesetzesentwurf wird als entscheidender Reformschritt bewertet.

Der BND half dem US-Geheimdienst NSA wohl dabei, die EU-Kommission, die französische Regierung und andere europäische Stellen auszuspähen. Für die Bundesregierung ist das sehr unangenehm.

Kim Dotcom bereut. Zum Beispiel, dass Megaupload nicht in Lobbying in Washington investiert hat. Und seine eigene Medienpräsenz in jüngeren Jahren. Das gab er im Interview mit der c't preis. Megaupload bereitet ihm jedoch kein schlechtes Gewissen.

Diesmal sind Sie in den etwas anderen Spieletipps aus der c't-Redaktion einem Königsmörder auf der Spur, finden sich in einem Zelda-artigen Retro-RPG wieder und müssen Haken lösen.

Eine bemannte Mars-Mission dauert Jahre: Welche gesundheitlichen Auswirkungen solch ein langer Aufenthalt im All hat, ist unklar. Eine Studie zeigt nun, welche Schäden das Gehirn dabei erleiden könnte.

Nutzern des Musikstreaming-Portals steht ab dem 1. Mai nur noch eine eingeschränkte Auswahl an Titeln zur Verfügung. Als Alternative schlägt Simfy den Wechsel auf Deezer vor.

Nachdem die Release Notes für die quelloffenen .NET-Implementierung schon seit Anfang April die Runde machten, ist die Version 4.0 nun tatsächlich erhältlich.

Der Mitentwickler der funktionalen Programmiersprache, die etwa Python und C# beeinflusste, ist mit 62 Jahren nach langer Krankheit gestorben.

Heraus zum 1. Mai! In Berlin startete die Wanderausstellung "Anything to say", die auf die missliche Lage von Whistleblowern und die Bedrohung der Meinungsfreiheit aufmerksam machen will.

Auch die Metropolregion Rhein-Main hat ihr eigenes Maker-Festival: Die Make Rhein-Main lockt gemeinsam mit dem Digitalkultur-Festival Bended Realities wieder nach Offenbach ins Isenburger Schloss.

Im Streit um eine Vergütung der Verbreitung von öffentlich-rechtlichen Pflichtprogrammen in den Kabelnetzen hat das Verwaltungsgericht Hamburg ein bemerkenswertes Urteil gefällt. Die Sender haben demnach keinen Anspruch auf kostenlose Verbreitung.

Harte Zeiten für einige Internet-Stars: Auf das abgelaufene Quartal reagierte die Wall Street allergisch. Für Twitter, Yelp und LinkedIn gab es nach enttäuschenden Zahlen heftige Kursverluste.

Nach jahrelangen Auseinandersetzungen mit der Musikindustrie und zwei schweren Schlappen vor Gericht hat Grooveshark einen Vergleich geschlossen – und schaltet sich ab.

Der zum Samwer-Imperium gehörende Lieferdienst Foodpanda hat eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen. Unter der Führung der US-Bank Goldman Sachs schossen Investoren weitere 100 Millionen US-Dollar zu.

Der Bundesnachrichtendienst soll im Rahmen seiner umstrittenen Zuarbeit für die NSA rund 12.000 sogenannte Selektoren gelöscht haben, die sich auf europäische Diplomaten, Institutionen und Regierungsmitarbeiter bezogen.
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