Warschau (Polen), 8. September 2011 – Als Produktionsstandort wird Polen von einigen Herstellern genutzt. Opel und Fiat zum Beispiel lassen dort fertigen. Einen eigenen Sportwagen gab es aus unserem Nachbarland bis jetzt aber noch nicht. Das will die Firma Arrinera Automotive nun ändern.
Das Design des Äußeren und des Innenraums stammt komplett aus Polen. Für Chassis und Rahmen holte sich Arrinera den Engländer Lee Noble ins Boot. Er produziert seinerseits unter der Marke Noble Supersportwagen in Form der Modelle Ultima, M12, M15 und M600. Außerdem ist er Teilhaber an der polnischen Firma und in ihrem Aufsichtsrat vertreten.
Das Äußere des Arrinera wurde Pavlo Burkatskyy gestaltet. Unverkennbar ist das Vorbild für die scharfen Ecken und Kanten, den Vorderbau und die Grundform in südeuropäischen Gefilden beheimatet: Lamborghini. Die Karosserie besteht aus Karbon und Kevlar und ist mit Scherentüren ausgerüstet. Für das Chassis werden sowohl Karbon- als auch Aluminium-Elemente verwendet. Zu den Bemühungen um aerodynamischen Abtrieb gehören ein flacher Unterboden und ein Diffusor. An der Vorderachse des Arrinera sind 19-Zoll-Räder mit Reifen der Dimension 255/30 montiert. Hinten verwenden die Polen 20-Zöller und Pneus im Format 335/30. Verzögert wird der Arrinera durch Keramik-Bremsen.
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