Der größte deutsche Autobauer Volkswagen will bis Mitte 2012 über den neuen Audi-Standort in Nordamerika entscheiden. „Wir werden die Entscheidung voraussichtlich bis zum Sommer treffen. Danach brauchen wir rund 2,5 Jahre, bis das Werk seine Produktion aufnimmt“, sagt VW-Produktionsvorstand Michael Macht der Zeitschrift Automotive News Europe. Das Unternehmen wolle die Entscheidung aber „nicht überstürzen“.
Der Audi Q5 könnte künftig auch in Nordamerika gebaut werden.
„Perspektivisch braucht Audi in Nordamerika ein Werk, und Volkswagen könnte ein SUV oberhalb des Tiguan, welches – analog zum US-Passat – exakt auf die Bedürfnisse nordamerikanischer Kunden zugeschnitten ist, gut zu Gesicht stehen“, sagte Macht. Beide Entscheidungen stünden in engem Zusammenhang miteinander. Eine Vorentscheidung für einen Audi-Standort sei noch nicht getroffen, zumal auch noch nicht genau feststehe, welches Modell gefertigt werden solle. Kandidaten für die Fertigung in Nordamerika sind der Audi A4 und Q5. Für ein die USA spricht laut Macht, dass „Made in US“ ein echtes Verkaufsargument sei. Außerdem gebe es eine gute bestehende Lieferantenstruktur. Als Vorteile für den Standort Mexiko nannte Macht dagegen eine größere Zollfreiheit für Exporte. (dpa)
(mfz)
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