Als Diesel wird der 1.6 TDI angeboten, der bereits in anderen Konzernmodellen verbaut wird. Es gibt ihn in zwei Versionen: Die Variante mit 105 PS und Fünfgang-Schaltgetriebe verbraucht laut Audi 3,9 Liter auf 100 Kilometer, die zweite Version mit 90 PS benötigt einen Zehntelliter weniger. Optional bietet Audi ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DKG), das hier nicht wie bei VW DSG heißt, sondern S tronic. Zunächst soll es nur mit den 1.4 TFSI kombiniert werden. Technisch spricht übrigens nichts gegen einen Einsatz in Verbindung mit den übrigen Motoren, weil sie alle die zulässigen 250 Nm Drehmoment nicht überschreiten. Gegen Aufpreis lässt sich das Getriebe über Wippen am Lenkrad bedienen. Erfreulich: Alle vier Motoren werden mit einer Bremsenergie-Rückgewinnung sowie einem Start-Stopp-System ausgestattet, das hat der A1 seinen Plattformbrüdern voraus. Start-Stopp gibt es übrigens auch in Verbindung mit der S tronic.
Der frontgetriebene A1 hat ein kleinwagentypisches Fahrwerk mit McPherson-Vorderachse und Verbundlenkerkonstruktion hinten. Beim Ambition ist ein strafferes Sportfahrwerk Serie. Alle Versionen werden mit einer elektronischen Quersperre des ESP ausgerüstet, die das Untersteuern ähnlich wie ein mechanisches Sperrdifferenzial verringern soll. Sowohl Vorder- als auch Hinterräder werden über Scheiben gebremst, die vorne innenbelüftet sind. Beim Attraction sind 15-Zöller montiert, während der A1 Ambition auf 16-Zöllern aus Leichtmetall steht. Optional gibt es 17- und sogar 18-Zoll-Räder.
Die Grundversion Attraction bietet ein CD-Radio, eine Zentralverriegelung, elektrisch einstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber und sechs Airbags. Der A1 Ambition erhält dazu noch Nebelscheinwerfer sowie ein anderes Interieur. Zu den bestellbaren Extras gehören ein Fernlichtassistent, ein Schiebedach, ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem, ein Tempomat, eine Klimaanlage, eine Einparkhilfe und ein Navi. Das Exterieurpaket S line umfasst kantige Schwelleraufsätze und einen großen Dachkantenspoiler. Und natürlich wird es viele Extras geben wie etwa ein Bose Sound System mit Lichtleitertechnik – das sorgt nicht nur für guten Klang, sondern auch für sanft leuchtende Lautsprecherrahmen. Dann bleibt es natürlich nicht bei den 16.000 Euro, die für die Einstiegsversion angepeilt werden.
(sle)
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