Ab September hat Audi wieder einen starken Kombi im Programm Ausflug im Audi RS 4 Avant
Zeltweg (Österreich), 13. Juni 2012 – Seit 1994 verkauft Audi, mit einigen Unterbrechungen, starke Kombis. Audi-Fans werden sich noch gut an den 315 PS starken Avant RS 2 erinnern, der in Zusammenarbeit mit Porsche entstand. Wir waren mit einem der Erben unterwegs, den Audi ab September 2012 anbietet: dem neuen RS4 Avant.
Einstellungs-Sache
Mit einem Grollen meldet sich der 4.2 FSI zum Dienst. Der hochdrehende Achtzylinder ohne Aufladung leistet 450 PS und stellt maximal 430 Nm Drehmoment zur Verfügung. Bevor es losgehen kann, muss noch das so genannte "Audi Drive Select"-System eingestellt werden. Zur Wahl stehen die Modi Comfort, Auto und Dynamic sowie Individual. Sind das gegen Aufpreis einstellbare Sportfahrwerk und die so genannte Dynamiklenkung mit an Bord, stehen im Individual-Modus unzählige Kombinationsmöglichkeiten bereit: Lenkung weich, Federung hart oder doch lieber ungekehrt?
Wenig nachgiebig
Im Comfort-Modus ist die Lenkung angenehm leichtgängig, grobe Fahrbahnunebenheiten werden, wenn auch etwas hölzern, weggefiltert. Das Abrollverhalten bleibt aber auch hier straff. Dazu passt das unauffällig arbeitende Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen, eine Handschaltung wird gar nicht erst angeboten. Doch wehe, die 450 PS werden abgerufen. Ruckzuck fliegt die Tachonadel auf die 100-km/h-Marke zu. In Zahlen ausgedrückt: 4,7 Sekunden von null auf 100 km/h, nach weiteren 11,4 Sekunden fällt die 200er-Marke. Das maximale Drehmoment von 430 Nm steht zwischen 4000 und 6000 Touren bereit, ein Bereich, den der Fahrer im Comfort-Modus sogar physisch spürt. Bei besagten 4000 Touren entsteht der Eindruck, als zünde der Audi den Nachbrenner, so presst einen mit Nachdruck in die Sitze.
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