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Berliner Parkhäuser bekommen Stromanschluss für Elektroautos

Stromkonzern RWE und Parkhausbetreiber APCOA kooperieren

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Essen, 11. Juni 2009 – Stromversorger RWE und die APCOA Autoparking GmbH haben angekündigt, in Parkhäusern Stromladestationen für Elektroautos zu installieren. Zunächst in Berlin und später in weiteren deutschen Großstädten sollen Besitzer von E-Fahrzeugen so die Möglichkeit erhalten, etwa während des Einkaufs die Batterien nachzuladen.

Start in der Hauptstadt

Vorerst sind Ladestationen in 20 Berliner APCOA-Parkgaragen in zentralen Einkaufslagen, zum Beispiel am Alexanderplatz oder am Brandenburger Tor, geplant. Später sollen auch Parkhäuser in Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Stuttgart und München elektrifiziert werden. Nach Unternehmensangaben ist APCOA europäischer Marktführer unter den Parkraumbewirtschaftern. Die Firmengruppe bewirtschaftet derzeit rund 1,2 Millionen Einzelstellplätze an über 5400 Standorten in 18 europäischen Ländern.

Analyse der Nutzungsverhaltens

Der Aufbau der Ladestationen in Berlin erfolgt im Rahmen des e-mobility getauften Pilotprojekts von RWE und Daimler: RWE will dafür in der Bundeshauptstadt insgesamt 500 Ladepunkte errichten und mit einer Flotte aus 100 Elektro-Smarts bis ins Jahr 2012 Erkenntnisse darüber gewinnen, wie E-Mobilisten die vorhandene Ladeinfrastruktur nutzen und welche Fahrprofile für Fahrer von Elektroautos typisch sind.

Auch Vattenfall und BMW testen in Berlin

Auch der Energiekonzern Vattenfall errichtet in der Spree-Metropole zurzeit öffentliche Ladesäulen und kooperiert dabei mit BMW. Im Frühjahr hatte der Autobauer Privatleute mit Wohnsitz in Berlin gesucht, die ab diesem Sommer für einen Zeitraum von sechs Monaten einen von insgesamt 50 Mini E mieten können – für den Herbst ist eine Ausschreibung für die zweite, ebenfalls halbjährige Testphase angekündigt.

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