München, 28. Oktober 2005 – Wohl kaum einem anderen Auto wurde eine so hohe Ehre zuteil: „Göttin“ wird der Citroën DS genannt. Der Name kommt bei seinen, pardon, ihren, Fans sicher nicht nur daher, dass „D-S“ im Französischen „La Déesse“ (die Göttin) heißt. Dabei war die Schöpfung des berühmten Mobils alles andere als eine Sieben-Tage-Aktion: Von 1938 bis 1950 entwickelte der Designer Flaminio Bertoni erste Entwürfe für den Nachfolger des berühmten „Gangster-Citroën“ Traction. Dieser stammte ebenso wie der nicht minder berühmte 2 CV von André Lefebvre und bildete die Basis für die spätere DS. Im Oktober 1955 wurde die Göttin erstmals auf dem Pariser Salon vorgestellt
Der neue Wagen sollte schnell, komfortabel und sicher sein. Um dieses Ziel zu erreichen, führte das Ingenieur-Team unter André Lefebvre Neuerungen auf allen Gebieten ein: So bestand das Chassis aus einem stabilen Unterbau als Träger des Rahmens, an dem die Karosserieelemente befestigt sind. Diese waren zur Gewichtsersparnis aus neuen Materialien wie Alu-Legierungen und Kunststoffen gefertigt, das Dach bestand aus Fiberglas. Die Karosserie besaß großzügige Fensterflächen und schuf Sichtverhältnisse, wie man sie bis dahin in einem Automobil nicht kannte
Die Aerodynamik bekam einen besonderen Stellenwerk: Der DS hat eine heruntergezogene Motorhaube, eine geneigte und stark gewölbte Frontscheibe, ein Stummelheck, verkleidete Hinterräder und einen verkleideten Fahrzeugboden.
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