Cernobbio (Italien), 24. Mai 2011 – 1929 fand der erste Concorso d'Eleganza Villa d'Este statt, und auch in diesem Frühjahr war das italienische Cernobbio am Comer See ein Sammelpunkt für exquisite Oldtimer und aktuelle Design-Studien. Erstmalig waren auch Motorräder zu sehen, eine weitere Premiere für die traditionsreiche Veranstaltung bedeutete die Versteigerung, bei der für 32 außergewöhnliche Autos geboten werden konnte.
Den Gesamtsieg, für den die "Trofeo BMW Group" überreicht wurde, hatte sich nach Ansicht der Jury ein Alfa Romeo 33 Stradale aus dem Jahr 1968 verdient. Den vom Publikum verliehenen "Coppa d'Oro" holte sich ebenfalls ein Fahrzeug der Mailänder Marke, nämlich ein Alfa Romeo 6C 2500 SS von 1942. In der Klasse der Concept-Cars und Prototypen setzte sich der jüngst vorgestellte Aston Martin Zagato durch. Dort sorgte zudem der BMW 328 Hommag e für Aufsehen, mit dem die Bayern sein legendäres Vorbild hochleben lassen, das vor 75 Jahren erschienen war. Den Motorrad-Preis gewann eine amerikanische Pierce Four aus dem Jahr 1910.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Talkrunde von Designern zur Rolle der Tradition im aktuellen Automobildesign. Hierzu diskutierten die Chef-Designer von BMW und Lotus, Adrian van Hooydonk und Donato Coco, sowie der bei Renault tätige Laurens van der Acker.
(rhi)
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