Frankfurt, 8. Februar 2012 – Seit dem Ausstieg von Opel im Jahr 2005 sind in dieser Saison wieder drei Hersteller in der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) vertreten. Neu ist auch das Safety-Car der Saison 2012. Nach dem viele Jahre in Folge Mercedes das Safety-Car stellte, übernimmt nun ein umgebauter BMW M3 GTS diesen Platz. Dessen Aufgabe ist es, nach einem Unfall oder widrigen Wetterverhältnissen die Rennsituation zu neutralisieren.
Der BMW M3 GTS wurde von der BMW M GmbH für den Einsatz an den Rennwochenenden modifiziert. So sind zahlreiche Teile aus dem Zubehör-Programm BMW M Performance verbaut: Dazu gehören beispielsweise die Spoilerlippe hinten und der Karbon-Flügel an der Frontschürze. In die Motorhaube, die aus CFK (Kohlefaserverstärker Kunststoff) besteht, sind Entlüftungsöffnungen eingearbeitet.
Die auffälligste äußerliche Veränderung ist die orange Leuchte auf dem Dach des Sportcoupés. Zur eigenen Sicherheit wurde im Inneren des Safety-Cars eine Stahlrohr-Sicherheitszelle montiert. Die Insassen nehmen auf Recaro-Sportsitzen Platz und werden von Mehrpunkt-Gurten festgehalten.
Für das Fahrverhalten des BMW-Safety-Cars ist ein Gewindefahrwerk verantwortlich, bei dem Zug- und Druckstufe der Dämpfer individuell eingestellt werden können. Verzögert wird der M3 GTS mit einer Festsattelbremsanlage, die mit Stahlflexleitungen ausgerüstet ist. Rundum stellt BMW das Coupé auf 19-Zoll-Felgen. Vorne sorgen 255er-Reifen für Grip, hinten 285er-Pneus. Unter der Haube des BMW-Safety-Cars arbeitet der bekannte 4,4-Liter-V8 mit 450 PS, dessen Kraft über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe verwaltet wird.
(skr)
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