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Der „Boss“ gewinnt die Urban Challenge

Das Team der Stanford University muss sich mit Platz 2 begnügen

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Victorville (USA), 7. November 2007 – Sie heißen Boss, Junior Knight Rider oder AnnieWay – Roboterautos, die beweisen müssen, dass sie fahrerlos und unfallfrei durch die Stadt fahren können. Beim Finale des „Darpa Urban Challenge“ am vergangenen Wochenende fuhren autonome Fahrzeuge in einem simulierten Straßenverkehr um die Wette, um nach knapp 100 km möglichst schnell und ohne Unfall ins Ziel zu kommen.

Der Boss gewinnt
Nachdem die Stanford University und VW mit dem „Stanley“ das Rennen im Jahr 2005 gewinnen konnten, musste sich das Team diesmal mit dem zweiten Platz begnügen. Den Sieg verdienten sich die Entwickler der Carnegie Mellon University, die ihr Fahrzeug optimistisch, aber zurecht „Boss“ getauft hatte, Platz 3 ging an die Hochschule Virginia Tech mit dem „Victor Tango“.

Der Endausscheidung war ein „Halbfinale“ im Oktober vorausgegangen, in der sich 11 von 35 angetretenen Teams für das Finale qualifizieren konnten. Am Samstag mussten nun die Finalisten auf einer durch GPS-Daten vorgegebenen Route selbstständig das Ziel ansteuern und dabei auch noch die kalifornischen Verkehrsregeln beachten. Alle selbstfahrenden Autos waren gleichzeitig auf der Strecke unterwegs, dazu kamen rund 50 Autos, die von Stunt-Fahrern gesteuert wurden, um „lebensnahe“ Verkehrsverhältnisse zu simulieren.

Der Junior musste sich dem Boss beugen
Stanfords Passat „Junior“ war aus Sicht vieler Beobachter als Favorit in das Rennen gegangen, am Ende setzte sich jedoch der Chevrolet Tahoe der Carnegie Mellon University durch. Er brauchte gut fünf Stunden für die Strecke von etwa 100 km und war somit rund 20 Minuten schneller als der Junior. Virginias Ford Escape, ein hybridgetriebener Geländewagen, folgte mit weiteren fünf Minuten Abstand.

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