Berlin, 11. Dezember 2003 - Die zweite Generation des Toyota Prius ist eine Weiterentwicklung des Vorgängermodells, das 1997 als weltweit erstes Serienfahrzeug mit Hybridantrieb auf den Markt kam und mittlerweile etwa 120.000-mal verkauft wurde. Auf Basis dieses ersten Toyota Hybrid Systems (THS) hat der Hersteller ein neues Konzept mit Namen Hybrid Synergy Drive (HSD) realisiert, das noch effizienter arbeitet
Hybridantriebe sind grundsätzlich durch die Kombination unterschiedlicher Antriebsmaschinen gekennzeichnet, die in der Regel aus Verbrennungs- und Elektromotor besteht. Sinn der Hybridsysteme ist es, die Vorteile beider Aggregate optimal zu nutzen und die spezifischen Nachteile durch ein geschicktes Zusammenwirken zu kompensieren. Bis heute sind verschiedene Konzepte realisiert worden
Bei seriellen Hybriden erfolgt der Radantrieb ausschließlich über den Elektromotor, wobei die elektrische Energie von einem Verbrennungsmotor in Verbindung mit einem Generator erzeugt wird
Parallelhybride setzen demgegenüber sowohl den Verbrennungsmotor als auch den Elektromotor zum Antrieb der Räder ein. Einerseits ergänzt der Elektromotor den Benzinmotor, andererseits fungiert er als Generator zum Aufladen der Batterie, wenn das Fahrzeug in Bewegung ist
HSD ist, wie das Vorgängermodell, ein so genannter Mischhybrid, der die Vorteile der genannten Konzepte kombiniert. Der Antrieb erfolgt deshalb entweder allein über den Elektromotor, nur über den Verbrennungsmotor oder auch über beide Maschinen. Darüber hinaus ist HSD in der Lage, mittels einer stufenlos variablen Leistungsverzweigung gleichzeitig sowohl für Vortrieb zu sorgen als auch elektrische Energie zu erzeugen beziehungsweise zu speichern.
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