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Europäische Kommission will intelligente Autos

Planungen für mehr Sicherheit und geringere Emissionen

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Brüssel, 18. September 2007 – Die Europäische Kommission hat gestern neue Pläne zur beschleunigten Einführung sichererer, saubererer und intelligenterer Kraftfahrzeuge vorgestellt. Dazu will sie noch dieses Jahr Verhandlung mit der europäischen und japanischen Automobilindustrie aufnehmen, damit alle Neufahrzeuge ab 2010 serienmäßig mit dem Notrufsystem eCall ausgestattet werden. Außerdem will sie die Entwicklung anderer „lebensrettender“ Technik vorantreiben und untersuchen, wie Technik helfen kann, Kraftfahrzeuge umweltfreundlicher und intelligenter zu machen.

Verwaltungshindernisse sollen beseitigt werden
Doch nicht nur die Automobilhersteller sollen ihren Beitrag leisten, auch Verwaltungshindernisse sollen beseitigt werden, die den notwendigen Innovationen möglicherweise entgegenstehen. So müssten beispielsweise die erforderlichen Funkfrequenzen für kooperative Fahrsysteme zur Verfügung gestellt werden, denn diese Systeme verhindern nach Überzeugung der Kommission Unfälle, vermindern Staus und verringern den CO2-Ausstoß.

Jene Mitgliedstaaten, welche die von der Kommission ausgearbeitete eCall-Absichtserklärung noch nicht unterzeichnet haben, werden von der Kommission aufgerufen, dies bis Ende 2007 nachzuholen. Die Kommission plant für 2008 mögliche regulatorische Schritte, falls bis dahin zu wenige neue Mitgliedstaaten unterzeichnen.

Elektronische Stabilitätskontrolle könnte verpflichtend werden
Die Kommission will darüber hinaus im Laufe des Jahres eine Befragung zur Verfügbarkeit der elektronischen Stabilitätskontrolle (ESC / ESP) in Mittelklasse- und Kleinwagen durchführen. Wie in der jüngsten Sensibilisierungskampagne der Kommission „ChooseESC!“ betont werde, könnten jährlich 4000 Menschenleben gerettet und 100.000 Zusammenstöße verhindert werden, wenn alle Kraftfahrzeuge mit ESC ausgerüstet wären.

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