Stetten, 3. November 2011 – Ein Massenprodukt ist der Ferrari SA Aperta schon ab Werk nicht. Nur 80 Exemplare wird es von dem Sportwagen geben. Das hat den Tuner Novitec Rosso nicht davon abgehalten, den Italiener mit einem Kompressor zu stärken.
Ein Bi-Kompressor-Umbau mit passender Motorelektronik-Abstimmung, Ladeluftkühler, ein neuer Ansaugtrakt mit Sportluftfilter und ein neuer Auspuffkrümmer sorgen für mehr Leistung. Der Eingriff steigert die Leistung des sechs Liter großen V12 von 670 auf 888 PS. Das Drehmoment steigt von 620 auf 862 Nm. 340 statt der serienmäßigen 325 km/h sind maximal möglich. In Verbindung mit dem F1-Superfast-Sechsganggetriebe beschleunigt der SA Aperta aus dem Stand in 3,1 statt in 3,6 Sekunden von null auf 100 km/h. Die 200er-Marke wird nach nur 9,1 Sekunden erreicht.
Gegen Aufpreis wird für den SA Aperta eine Sportauspuffanlage mit vier schwarz beschichteten, 90 Millimeter starken Endrohren angeboten. Durch eine elektronische Klappensteuerung kann der Auspuffsound per Manettino, dem Schalter am Lenkrad, verändert werden.
Auf Wunsch montiert der Tuner leichte Schmiederäder aus dem eigenen Programm – vorne in 21, hinten in 22 Zoll. Sportfedern legen den Ferrari 25 Millimeter tiefer. Ein hydraulisches Hebesystem sorgt bei Bedarf für mehr Bodenfreiheit. Damit kann man den Sportwagen vorne unterhalb von 80 km/h um 40 Millimeter anheben. Den letzten optischen Schliff sollen eine Frontspoilerlippe, neue Seitenschwellerverkleidungen und eine Heckschürze im GTO-Stil bringen. Die Sichtkarbon-Teile sind schwarz-matt gehalten.
(skr)
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