Extravagante Studie wird in Sao Paulo gezeigt Fit für den Großstadt-Dschungel
Sao Paulo (Brasilien), 23. September 2012 – Brasilien ist einer der vier größten Pkw-Absatzmärkte der Welt, Nissan möchte hier bis 2016 einen Marktanteil von fünf Prozent erreichen. Im gleichen Jahr wird Nissan die Olympischen Spiele in Rio mit 4500 Autos für Fahrdienste sponsern. Schon 2014 nimmt ein neues Werk der Marke in Brasilien die Arbeit auf, bis zu 200.000 Fahrzeuge sollen dort jährlich vom Band rollen. Wie diese aussehen könnten, zeigt Nissan mit der Studie Extrem auf der Automesse in Sao Paulo.
Auf Micra-Basis
Der Extrem ist ein zweitüriger 2+2-Sitzer, Nissan bezeichnet ihn als "Urban Compact Sports Car". Besondere Merkmale der Studie sind eine durchsichtige A-Säulen-Struktur, LED-Lampen an Front und Heck sowie 19-Zoll-Leichtmetallfelgen. Gar nicht extrem: Technische Plattform des Concept Car ist der Micra. Die Studie ist nur etwas größer als der Kleinwagen: Die Länge beträgt 3,85 Meter, die Höhe 1,53 Meter, während der Radstand 2,45 Meter misst. Unter der Haube des Extrem arbeitet der unter anderem aus dem Nissan Juke bekannte 1,6-Liter-Turbobenziner mit 190 PS.
Showcar als Auslick auf das neue Design
So wie er auf der Messe in Sao Paulo steht, wird der Extrem laut Nissan nicht in Serie gehen. Es handele sich um ein Konzeptfahrzeug, das Unternehmen habe keine Pläne für eine Fertigung. Allerdings soll das Design einen Ausblick auf die Optik künftiger Modelle der Marke geben.
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