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Flüssiggas-Antrieb für den Mazda 6

LPG-Variante kommt kurz vor dem Modellwechsel

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Leverkusen, 22. Januar 2008 – Nur wenige Wochen, bevor der Nachfolger des Mazda 6 beim Händler steht, bieten die Japaner für das derzeitige Modell die Umrüstung auf den Betrieb mit Flüsiggas an. Die LPG-Version des Zweiliter-Benziners erhält einen modifiziertem Zylinderkopf und drei Jahre Garantie.

Zweiliter-Benziner als technische Basis

Der Preis von Flüssiggas, auch als Autogas oder LPG (Liquified Petroleum Gas) bekannt, dürfte auch im kommenden Jahrzehnt – dank eines günstigeren Steuersatzes – unter dem Benzinpreis liegen, was eine Umrüstung auf LPG attraktiv erscheinen lässt. Als geeigneter Kandidat erwies sich der Mazda 6 mit Zweiliter-Benziner, der 147 PS leistet. In einem ersten Mazda-internen Dauertest über 100.000 Kilometer stellte sich allerdings heraus, dass Modifikationen des Zylinderkopfs respektive der Auslassventilsitze für einen dauerhaft störungsfreien Betrieb mit Autogas unabdingbar sind. In einem weiteren Dauertest über 150.000 Kilometer traten mit dem so veränderten Motor dem Hersteller zufolge keine Probleme auf.

Umrüstung mit Kooperationspartnern

Mazda arbeitet mit Autogasanlagen der Firma TeleflexGFI. Das Herz der sequenziellen Autogasanlage ist ein spezielles Steuergerät. Es sorgt dafür, dass der Motor immer mit Benzin gestartet wird und abhängig von der Motortemperatur automatisch auf LPG umschaltet. Ein Flüssiggastank mit einer Kapazität von 66 Liter wird in die Reserveradmulde des Fahrzeugs eingebaut. Alle Fahrzeuge werden vom Umrüstbetrieb INTAX in Oldenburg umgerüstet, dort werden auch die Modifikationen am Zylinderkopf vorgenommen.

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