München, 7. Oktober 2011 – Der Importeur Geiger Cars aus München bietet nun auch den Ford Mustang Boss 302 Laguna Seca an. Diese Version verfügt zwar weiter über den bekannten 5,0-Liter-V8 mit 443 PS und 515 Nm Drehmoment aus dem Boss 302, soll aber durch einige Umbauten auf der Rennstrecke für Furore sorgen.
Für den maximal 250 km/h schnellen Laguna Seca – der Name stammt von einer US-Rennstrecke – verspricht Ford eine um zehn Prozent verwindungssteifere Karosserie. Dazu gibt es ein straffer abgestimmtes Fahrwerk, Reifen mit mehr Grip und ein Aerodynamik-Kit, das aus dem Rennsport stammt. Das Setup von Dämpfung und Federung ist einstellbar. Serienmäßig steht dieser Mustang auf 19-Zoll-Rädern.
Auf eine Rücksitzbank hat Ford kurzerhand verzichtet. Stattdessen wurde an diese Stelle eine zusätzliche Querverstrebung eingebaut. Das Lenkrad wurde mit Alcantara bezogen. Die Recaro-Sitze wurden vom Ford Mustang GT500 übernommen. Der Fahrer schaltet über ein Sechsgang-Getriebe, zu dem eine verstärkte Kupplung gehört. Weniger alltagstauglich, sondern vielmehr für die Rennstrecke gedacht, sind die herausnehmbaren Schalldämpfer der Abgasanlage. Damit soll eine Steigerung des imposanten V8-Sounds möglich sein. Eine Brembo-Bremsanlage mit Karbon-Belägen soll für eine bessere Verzögerung sorgen. Auf der Rennstrecke von Laguna Seca erreichte Ford mit dem Mustang eine Rundenzeitverbesserung um zwei Sekunden gegenüber dem normalen Boss 302. Der Mustang für die Rennstrecke wird 69.900 Euro kosten.
(skr)
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