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Ford bringt Bordcomputer-System Sync nach Europa

Microsoft-Auto-basierte Lösung soll erweiterbar werden

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Las Vegas (Nevada/USA), 9. Januar 2009 – Nachdem der Vorstandschef von General Motors im Vorjahr eine Keynote-Präsentation halten durfte, war der Auftritt eines weiteren US-Autoproduzenten auf der Consumer Electronics Show CES wohl unvermeidbar. Anders als GMs Richard Wagoner propagierte Ford-Chef Alan Mulally aber keine Elektroautos als Ausweg aus der Misere der US-Fahrzeugindustrie. Mulally pries vielmehr das mit Microsoft entwickelte Bordcomputer-System Sync in den höchsten Tönen.

Seit der Einführung in zwölf Ford- und Mercury-Modellen auf dem US-Markt vor drei Jahren hat der Autohersteller über eine Million Fahrzeuge mit "Sync" verkauft. Sync besteht im Wesentlichen aus einer Freisprecheinrichtung und sprachgesteuerter Bedienung von Smartphones und MP3-Playern, die per Bluetooth mit der eingebauten Stereoanlage gekoppelt werden.

Sync kommt nach Europa – andere Anbieter sind schon da

Ab 2010 will Ford Sync auch in europäischen Ländern in ingesamt sieben verschiedenen Sprachen einführen. Ab 2012 peilt Ford auch Asien an. Vergleichbare Systeme werden unter anderem Namen bisher schon für Modelle von Fiat, Alfa und Lancia angeboten.

Gemeinsame Software-Plattform

Grundlage ist die Software-Plattform "Microsoft Auto", die beim Fiat-Konzern als Blue & Me – einer Mischung aus Telefon- und Multimedia-Zentrale – vermarktet wird und zusätzlich seit dem vergangenen Frühjahr mit ecoDrive den Fahrern eine Möglichkeit gibt, ihr Fahrverhalten am PC zu analysieren. Auch die koreanische Hyundai-Kia Automotive Group hat 2008 eine Kooperation mit Microsoft im Bereich Car-Infotainment vereinbart.

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