Ähnlich wie bei den bekannten Airbags bestimmen Fahrzeugsensoren die Schwere des Aufpralls und sorgen bei heftigen Unfällen für das Aufblasen des Luftsacks. Dafür wird hier jedoch komprimiertes Gas verwendet, das aus einer Patrone unter dem Sitz kommt. Vorteil gegenüber einer pyrotechnischen Lösung, wie sie bei den herkömmlichen Airbags verwendet wird: Der Gurt wird beim Aufblasen nicht heiß. Während ein normaler Airbag erst den Zwischenraum zum Insassen füllen muss, ist das beim eng anliegenden Gurtairbag nicht der Fall. Daher wird die höhere Aufblasgeschwindigkeit bei der pyrotechnischen Lösung hier nicht benötigt.
Der Airbag-Gurt wird in der nächsten Generation des Explorer angeboten, die 2010 auf den nordamerikanischen Markt kommt. Nach und nach will Ford das System aber auch in anderen Ländern anbieten. Aufgrund seines leicht nachvollziehbaren Nutzens dürften die Chancen gut stehen, dass sich diese Technik etabliert.
(sle)
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