München, 27. Februar 2004 – Wenn die derzeit in Brüssel diskutierten Vorschläge zur Führerscheinrichtlinie verabschiedet werden, müssten innerhalb von zehn Jahren alle Führerscheine, auch die neuen im Scheckkartenformat, zwangsweise umgetauscht werden. Der Grund: Sie sollen einen Chip erhalten, auf dem die Führerscheindaten des Autofahrers gespeichert sind
Außerdem sollen Führerscheine für Pkw und Motorräder auf zehn Jahre, ab dem 65. Lebensjahr sogar auf fünf Jahre befristet werden
Diskutiert wird ferner darüber, bei jeder Verlängerung sowie bei jedem schwereren Unfall eine medizinische und psychologische Eignungsuntersuchung vorzuschreiben. Ab dem 45. Lebensjahr soll das Sehvermögen regelmäßig untersucht werden
Der Automobilclub ADAC hat bei dem Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments Protest dagegen eingelegt
Die ursprüngliche Vorlage der EU ging lediglich von einer Befristung des Führerscheindokuments ohne Nachprüfung oder medizinische Untersuchung aus.
(pk)
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