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Fünf Parkkünstler

Vier Serien-Einparkhilfen treffen auf Valeos „Park4U“

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Hannover, 27. September 2007 – Beim Einparken scheiden sich die Geister: Was für die einen eine leichte Übung ist, bringt andere regelmäßig ins Schwitzen. Kein Wunder, dass die Automobilhersteller nach Wegen suchen, der Qual ein Ende zu bereiten. Den Anfang machte der Toyota Prius, inzwischen bieten auch Lexus, Citroën, VW und Mercedes eine Parkhilfe an. Die neueste Entwicklung stammt vom Automobilzulieferer Valeo, wir konnten sie auf der IAA testen. Ist die jüngste Einparkhilfe auch die beste?

Elektronischer Luxus im Lexus
Als ersten Kandidaten parkten wir den Lexus LS 460, der wie kaum ein Serienfahrzeug mit fast allem ausgestattet ist, was moderne Assistenztechnik zu bieten hat. Seine Einparkhilfe wurde als „Intelligenter Park-Assistent“ (IPA) erstmals im Toyota Prius angeboten und ist nun in verbesserter Form auch bei Lexus erhältlich. Voraussetzung ist die Ausstattungslinie „Impression“, in der man für die Einparkhilfe zusammen mit einer High-End-Audioanlage, einem automatischen Kofferraumdeckel und dem „Card Key“ 4500 Euro zahlen muss. In diesem Fall kommen zu den jeweils vier Ultraschallsensoren vorne und hinten, die den Abstand zu Hindernissen überwachen, zwei weitere Sensoren vorne links und rechts in der Stoßstange hinzu, die für die Parklückenerkennung zuständig sind.

Linientreue Einweisung
Vor dem ersten Parkversuch kommt man an der Bedienungsanleitung nicht vorbei. Dass man einen Knopf drücken muss, um die Einparkhilfe zu aktivieren, ist noch leicht zu verstehen, ebenso dass das System eine passende Parklücke signalisiert, wenn man daran vorbeifährt. Legt man dann jedoch den Rückwärtsgang ein, sieht man sich mit Pfeilen, Rechtecken und farbigen Hilfslinien auf dem Monitor der Rückfahrkamera konfrontiert, die ohne intensives Studium des Handbuchs kaum zu verstehen sind.

Der Reihe nach: Das grüne Rechteck auf dem Monitor repräsentiert das Fahrzeug und muss in die Parklücke passen. Zunächst korrigiert man also seine Position mit den Pfeilen auf der Touchscreen, bis es richtig positioniert ist. Schließlich fährt man langsam los, das Lenken übernimmt das Auto automatisch. Keine Frage, das funktioniert auch, die Praxis ist jedoch ernüchternd: Die zeitintensiven Vorbereitungen gehen an den Anforderungen des realen Verkehrs vorbei, sodass man sich in der Praxis mit den gut funktionierenden Ultraschallsensoren und der Rückfahrkamera zufrieden gibt, um Rempler zu vermeiden.

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