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G-Wiz-L-Ion mit Lithium-Ionen Batterien

Das Elektrofahrzeug gibt es in England bald mit moderner Batterie

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London (England), 30. März 2009 – Das Foto ist kein Witz, der G-Wiz sieht tatsächlich aus wie zu heiß gewaschen. Der indische Elektroauto-Hersteller Reva verkauft seine Autos in Großbritannien unter diesem Namen. Der bisher mit Bleibatterien ausgerüstete G-Wiz i kann ab Mai 2009 auch mit einem Lithium-Ionen-Akku geordert werden. Damit ausgerüstet kommt der 2+2-Sitzer mit einer Ladung 120 Kilometer weit – 43 Kilometer mehr, als es der Blei-Wagen schafft. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei stadttauglichen 82 km/h. Mit einer optionalen, externen Schnellladestation sind die Batterien in einer Stunde wieder zu 90 Prozent geladen – nach 1,5 Stunden sind 100 Prozent Ladezustand erreicht.

Straffrei in der Stadt

Speziell in London kann man mit einem Elektroauto erheblich Geld sparen, sodass sich unter Umständen auch ein höherer Anschaffungspreis amortisiert. Eine normale Tagesfahrt kostet zum Beispiel acht Pfund, ein Elektroauto hat dagegen freie Fahrt. Der Anbieter des G-Wiz rechnet vor, dass sich mit seinen kleinen Elektroautos bis zu 9000 Pfund im Jahr einsparen lassen. Dass ein Baustein dabei die niedrigste Versicherungseinstufung ist, wirkt allerdings etwas befremdlich, denn der G-Wiz mutet wenig crashsicher an. So fand das britische „Department for Transport“ Anfang 2007 bei einem Vorgängermodell „ernsthafte Sicherheitsmängel“, die bei einem regulären Euro-Ncap-Test sicherlich schonungslos aufgedeckt würden. Es hätte aber ohnehin keine Folgen, denn der G-Wiz gilt als als „mehrspuriges Leichtkraftfahrzeug“, ist also nicht Crashtest-pflichtig.

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