Detroit (Michigan/USA), 30. September 2011 – GM stellt einen neuartigen Airbag vor, der sich zwischen den beiden Vordersitzen entfaltet und vor allem vor den Folgen eines seitlichen Aufpralls schützen soll. Der dem US-Autoriesen zufolge weltweit erste so genannte "Front Center Airbag" soll ab Mitte 2012 in einigen US-Modellen eingeführt werden.
Der neuartige Puffer soll vor allem in den Situationen, in denen ein anderes Auto in die Fahrzeugseite kracht oder ein schleudernder Wagen mit der Seite auf ein Hindernis trifft, einen Zusammenprall von Fahrer und Beifahrer verhindern oder zumindest abmildern. Untergebracht ist der Luftsack an der Seite der Fahrersitzlehne, die der Fahrzeugmitte zugewandt ist. In aufgeblasenem Zustand erinnert er an eine Luftmatratze, die senkrecht zwischen den Sitzen steht. Auch bei Überschlägen erwartet GM einen Sicherheitsgewinn durch den zusätzlichen Airbag.
Aus Daten der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) aus den vergangenen Jahren von Unfällen mit Autos, die nach 1998 gebaut wurden, zieht GM den Schluss, dass ein erheblicher Anteil an Todesfällen unter angeschnallten Fahrzeuginsassen auf das Konto von Seitenaufprall-Unfällen geht. Auch wenn der Fahrer allein im Auto sitzt – was in den USA mindestens so häufig der Fall sein dürfte wie hierzulande – soll der zentrale Luftsack schützen, und zwar auch bei einem Aufprall auf der Beifahrerseite.
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