Menden, 2. Juni 2005 – Jetzt ist es amtlich: Auf Initiative des Bundeskanzlers Gerhard Schröder beschloss das Bundeskabinett Steuerbegünstigungen für schadstoffreduzierte Diesel-Pkw. Die Gesetzesinitiative, die zur parlamentarischen Beratung im Bundestag beziehungsweise Bundesrat ansteht, sieht einen Steuerbonus für bereits zugelassene Fahrzeuge von 250 Euro vor, sofern diese mit einem entsprechenden Rußfilter nachgerüstet werden. Für Neuwagen mit werksseitig eingebautem Dieselpartikelfilter soll ein Betrag von 350 Euro auf die Kraftfahrzeugsteuer gewährt werden. Die Förderung soll zum 1. Januar.2006 in Kraft treten und zunächst auf zwei Jahre befristet sein
Ab 2008 sollen nach Willen von Regierung und Zusagen der Autoindustrie nur noch serienmäßig saubere Diesel in den Verkehr gelangen. Ohne Filter droht dann ein Zuschlag von 20 Prozent auf die Kfz-Jahressteuer. Wer Steuern sparen möchte und umweltfreundlich denkt, sollte nachrüsten und einen Dieselpartikelfilter einbauen lassen. Die Technologie dafür ist hierzulande längst entwickelt. Zum Beispiel bietet die Firma HJS Fahrzeugtechnik in Menden (Sauerland) einen City-Filter an. Die heimische City-Filter-Lösung setzt dabei auf das, mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnete, Sintermetall-Verfahren. Es gilt als besonders effektiv in der Einhaltung der geforderten Grenzwerte. Im Praxisbetrieb werden sie meist sogar deutlich unterschritten. Der City-Filter soll inklusive Einbau zirka 650 bis 750 Euro je nach Fahrzeugmodell kosten
Ebenfalls erfreulich: Nahezu alle bereits zugelassenen Diesel-Fahrzeuge lassen sich nachrüsten. Angesichts der ungebrochenen Popularität des Diesels eine gute Nachricht, die Portemonnaie und Umwelt entlasten.
(pk)
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