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Gelungener Rückgriff: Der neue Chevrolet Camaro

Serienversion soll Verbindung zwischen Tradition und Moderne schaffen

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Rüsselsheim, 23. Juli 2008 – Was Chevrolet zwischen 1970 und 2002 auf die Straße schickte, hatte mit dem Ur-Camaro immer weniger tun. Besonders die letzte Generation, die von 1993 bis 2002 gebaut wurde, war nach Ansicht mancher Fans bis zur Beliebigkeit weichgespült. Doch nun kehrt der Camaro so zurück, wie sie es sich wünschen. Die Neuauflage erinnert stark an den Ur-Camaro von 1967, unter der Karosserie kommt jedoch zeitgemäße Technik zum Einsatz.

Vorgeschmack bereits 2006

Einen Vorgeschmack auf das Serienmodell gab Chevrolet bereits Anfang 2006 mit der Präsentation eines Concept Cars in Detroit. Ein Jahr später gab es an selber Stelle eine Cabriostudie zu bestaunen. Die endgültige Variante unterscheidet sich nur in Details von diesen beiden Konzeptautos. Die lange Motorhaube und das kurze Heck verleihen dem neuen Camaro klassische Proportionen. Die muskulös wirkenden Kotflügel mit Kiemen und die fließende Linie der Windschutzscheibe vermitteln hingegen einen dynamischen Auftritt. Räder stehen in den Größen 18-, 19- oder 20-Zoll zur Verfügung.

In den USA mit V6- oder V8-Maschine

Der heckgetriebene Camaro kommt in den USA mit zwei Benzin-Direkteinspritzern auf den Markt. Der Sechszylinder-Motor mit 3,6 Liter Hubraum leistet 305 PS und entwickelt ein Drehmoment von 366 Newtonmeter. Die Sportversion wird von einem 6,2-Liter-V8-Motor mit 428 PS und 553 Newtonmeter Drehmoment angetrieben. Alle Modelle gibt es wahlweise mit einem manuellen oder automatischen Sechsgang-Getriebe. Serienmäßig gibt es ein Bremssystem mit vier innen belüfteten Scheiben, die Sportversion erhält zusätzlich Vierkolben-Bremssättel. Ebenfalls zur Grundausstattung gehören eine Stabilitäts- und eine Traktionskontrolle sowie sechs Airbags.

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