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Generationen-Konflikt

Trotz unterschiedlicher Entwicklungszyklen: Der Computer erobert das Auto

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Hannover, 18. März 2009 – Auto und PC sind zwei Produkte, die vollkommen unterschiedlichen Entwicklungszyklen unterliegen. Bei Computerkomponenten ist es nicht unüblich, dass nach einigen Monaten der technische Fortschritt in ein neues Produkt umgesetzt wird. Ähnliches gilt für Digitalkameras, mobile Navigationssysteme oder Handys. Ein Auto dagegen soll mindestens zehn Jahre halten und bleibt in dieser Zeit technisch weitgehend unverändert.

Rollende Kommunikationszentrale
Doch die Autobauer haben erkannt, dass hervorragend gemachter Maschinenbau nicht mehr genügt. Die Kunden wollen aus anderen Lebensbereichen gewohnte „elektronische Spielereien“ auch im Auto nutzen. Und auch Car-to-X-Kommunikation wird irgendwann zum normalen Bestandteil von Autos, allein schon deswegen, weil die EU sie fördert, um den Verkehr besser leiten zu können und für weniger Unfälle zu sorgen. So kommt die Industrie nicht umhin, Computer- und Kommunikationstechnik im Automobil zu integrieren und den Konflikt zwischen den unterschiedlichen Entwicklungszyklen aufzulösen. Dabei liegen zwei Ansätze nahe: die vermehrte Verwendung modularer und somit austauschbarer Komponenten und der Versuch, Funktionen möglichst per Software zu realisieren.

Windows …
Diese Entwicklung erkannte der Software-Gigant Microsoft früh, tat sich aber anfangs schwer, in der Automobilindustrie Fuß zu fassen. Die Automobilindustrie sah es zunächst nicht gerne, auf Entwicklungen von außen zu vertrauen – schon gar nicht, wenn es um Funktionssicherheit ging. Nicht umsonst kursieren seit Jahren Witze über die Folgen von „Windows im Auto“ wie etwa dieser: „Das Airbag-System würde, bevor es auslöst, die Frage stellen: Sind Sie sicher?“ Dabei ließ Microsoft schon früh erkennen, dass man sich vor allem auf die Infotainment-Funktionen konzentrieren will und bei sicherheitsrelevanten Themen die Expertise bei den Autoherstellern sieht.

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