Das Design der Studie soll an legendäre Rennfahrzeuge wie den Porsche 917 und den aktuellen Porsche RS Spyder erinnern. Dabei folgt die Form laut Porsche der Funktion: So ist der Heckspoiler traditionell variabel. Die Hutzen als Verlängerungen der Kopfstützen erfüllen im 918 Spyder nicht nur aerodynamische Aufgaben, sondern enthalten ausfahrbare Luftansaugstutzen.
Fahrer und Beifahrer sitzen in Sportschalensitzen. Das Cockpit gibt einen Ausblick auf kommende Porsche-Modelle: Drei freistehende Rundinstrumente für Geschwindigkeit, Drehzahl und Energiemanagement sind von den Rennsportwagen der 60er Jahre inspiriert, so Porsche. Die ansteigende Mittelkonsole hat eine berührungsempfindliche Oberfläche (Touchpanel) für die "intuitive Bedienung" der Fahrzeug-Funktionen. Ob es diese haptisch haltlose Angelegenheit tatsächlich in die Serie schafft? Die wichtigsten Bedienelemente sind auf dem Dreispeichen-Multifunktions-Sportlenkrad konzentriert. Die Fahrsysteme werden durch einen so genannten Map-Schalter ergänzt, der die unterschiedlichen Fahrprogramme abrufen kann und dazu noch als "Push-to-Pass"-Knopf für das E-Boosten dient. Die Beleuchtung der Instrumente variiert in den Farbtönen Grün für die verbrauchsorientierten Betriebsmodi sowie Rot für die Sport-Programme.
Darüber hinaus bietet der 918 Spyder einen Reichweitenmanager. Im Display zeigt dieser nach Aktivierung eine Kartendarstellung des Navigationssystems mit Anzeige der Restreichweite, die vom Fahrer über Einstellung der Fahrleistungen beeinflusst werden kann. In Städten mit Umweltzonen gibt er an, ob mit dem rein elektrischen Antrieb ein Ziel in der Stadt erreicht werden kann. Mit diesen Informationen und den Hinweisen auf die antriebsspezifischen Energietankstellen können die individuellen Fahr- und Lade- und Tankstrategien gewählt werden.
Womit wir wieder beim Verbrauch wären: Wie Porsche auf einen Verbrauch von 3 Liter kommt, wissen wir nicht so recht, er sei auf jeden Fall nach der Verbrauchsnorm für Plug-in-Hybride ermittelt worden, Nach E/ECE/324 Regulation 101 darf tatsächlich ein Teil der "Verbrauchfahrt" rein elektrisch zurückgelegt werden, dennoch sind Porsches Angaben verblüffend, zumal mit solch einem Auto kaum jemand frisch von der Steckdose auf Spartour gehen wird.
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