London (England), 25. Oktober 2010 – Vollkommen neu ist die Idee eines Flugautos nicht. Die ersten Ideen einer solchen Mischung gehen auf das Jahr 1910 zurück, tatsächlich geflogen wurde mit einem Auto aber erst im Jahr 1937. Der britische Designer Phil Pauley will mit seinem Halo Intersceptor jedoch mehr anbieten als nur ein Auto, das fliegen kann. Mit verschiedenen Modulen soll das Gerät wahlweise als Sportwagen, Flugzeug, Hubschrauber oder Yacht auftreten. Dabei handelt es sich nicht um ein transformierbares Fahrzeug, sondern um ein Grundsystem, an das die verschiedenen Flug- beziehungsweise Schiffsmodule angeschlossen werden können.
Der Halo Intersceptor soll die ultimative Verkehrslösung darstellen. Sämtliche verfügbaren Verkehrsräume werden für den Transport genutzt. Dabei ist das Basissystem Intersceptor als Sportwagen ausgelegt: Wenn es nach seinem Entwickler geht, spurtet das Hybridfahrzeug in 2,3 Sekunden von null auf 100 km/h und ist maximal 500 km/h schnell. Die Reichweite des 4,35 Meter langen Gefährts soll bei rund 1100 Kilometer liegen. Der Sportler ist 1,20 Meter hoch und 2,10 Meter breit.
Das Flugmodul Halo 120° soll aus dem Sportwagen einen Jet machen. Der bringt 21,4 Tonnen auf die Waage. Zwei riesige Pratt-&-Whitney-Turbinen mit einem Schub von je 79,6 kN sollen den 9,50 Meter langen Flieger in die Luft befördern. Die Spannweite des Halo 120° gibt Pauley mit 14,50 Meter an, die Höhe liegt bei 5,22 Meter. Der Jet soll zweifache Schallgeschwindigkeit erreichen und eine Reichweite von 2140 Kilometer haben.
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