Detroit (Michigan/USA), 12. Januar 2010 – Seine Weltpremiere feiert der hybridgetriebene Honda CR-Z auf der North American International Auto Show (NAIAS, 11. bis 24. Januar). Das dort gezeigte Auto gibt zugleich einen Vorgeschmack auf die europäische Version, die auf dem Genfer Automobilsalon (ab 4. März) zu sehen sein wird. Die Europa-Version wird sich durch LED-Tagfahrleuchten, Nebelscheinwerfer und eine 2+2-Sitzkonfiguration vom Detroiter Exponat unterscheiden
Der CR-Z ist 4,10 Meter lang und weist einen Radstand von 2,43 Metern auf. Angetrieben wird der kleine Sportler von einem 1,5 Liter großen Vierzylinder, der erstmals in Europa angeboten wird. Zwischen diesem Benziner mit variabler Ventilsteuerung namens i-VTEC – Honda macht keine Leistunsgangabe für den Benziner – und dem Getriebe sitzt ein Elektromotor, dessen Leistung Honda mit 14 PS, also gut 10 KW, angibt. Insgesamt liefert das Parallel-Hybridsystem, das Honda IMA (Integrated Motor Assist) nennt, eine Leistung von 124 PS (91 kW) und ein maximales Drehmoment von 174 Nm. Das maximale Drehmoment entspricht dem des Honda Civic mit 1,8-Liter-Motor. Dessen CO2-Emissionen werden jedoch um 35 Gramm pro Kilometer unterboten, beim CR-Z sind es nur 117 Gramm. Den Verbrauch des CR-Z beziffert Honda mit 5 Liter pro 100 Kilometer.
Die Unterstützung durch den Elektromotor ermöglicht eine flache Drehmomentkurve, deren Maximum bereits bei 1500 Touren erreicht wird. Eine Besonderheit ist die Kraftübertragung über ein manuelles Sechsgang-Getriebe: Laut Hersteller ist eine manuelle Schaltbox mit so vielen Gängen ein Novum in einem Parallel-Hybrid, zugleich sei der neue CR-Z der erste Handschalter-Hybrid seit dem Civic IMA mit fünf Gängen von 2003.
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