Offenbach, 23. März 2011 – Am 16. April will Honda gleich zwei Modelle mit einem kleinen Facelift zu den Händlern bringen. Der Kleinwagen Jazz und das Mittelklasse-Modell Accord wurden optisch leicht überarbeitet. Für den Jazz soll es dann auch eine Hybridversion geben.
Das Hybridmodell besitzt das vom Honda Insight her bekannte IMA-System, wobei die Abkürzung für „Integrated Motor Assist“ steht. Dabei werden ein 1,3-Liter-Benziner und ein Elektromotor kombiniert, die Kraftübertragung erfolgt über ein CVT-Getriebe. Der Verbrennungsmotor leistet 88 PS und bietet ein Drehmoment von 121 Nm. Beim Elektromotor sind es 10 kW und 78 Nm. Damit soll auch rein elektrisches Fahren über kurze Distanzen möglich sein. Den Verbrauch gibt Honda mit 4,5 l/100 km an. Das würde einer CO2-Emission von 104 g/km entsprechen.
Das variable Sitzsystem ist gegenüber dem Normalmodell unverändert. Das Kofferraumvolumen ist mit 300 bis 1323 Liter allerdings etwas geringer – das konventionell angetriebene Modell bietet 375 bis 1371 Liter. Grund: Das Akku-Paket und die Steuereinheit des Hybridsystems liegen unter dem Laderaumboden. Die Sonderversion hebt sich optisch in Details von den übrigen Varianten ab. So gibt es einen eigenständigen Frontgrill, blau eingefasste Scheinwerfer und Klarglasrückleuchten sowie am Heck eine Chromleiste und ein Hybridlogo. Auch die Lackierung in Lime Green Metallic ist dem Hybridmodell vorbehalten. Das Einstiegsmodell kostet 18.900 Euro. Zum Vergleich: Ein fünftüriger VW Polo 1.2 TDI BlueMotion mit einem Dieselverbrauch von 3,3 l/100 km kostet 17.425 Euro.
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