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Hummer-Monster: Hannibal kommt tatsächlich aus München

Riesig und schwer: Tuner Geiger macht den H2 zum Elefanten

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Artikelanfang Bildergalerie

München, 22. Juni 2006 – Als Hannibal 218 v. Chr. über die Alpen kam, hatte er 37 Kriegselefanten dabei. Obwohl die armen Tiere innerhalb kürzester Zeit vom europäischen Klima dahingerafft wurden, war es doch ein imposanter Auftritt, der bis heute unvergessen bleibt. Und dieser Eindruck steht für den neuen Geiger-Hummer H2 Hannibal Pate

Luft-Bett

Der Hummer ist riesig und sauschwer. Trotzdem reicht ein bisschen Luft, um ihn sanft zu federn. Dank eines eigenen Spezialfahrwerks mit Stahlhilfsrahmen, speziellen Stoßdämpfern und Federn vorn und der besagten Luftfederung hinten, erhöht Geiger die serienmäßige Bodenfreiheit von 25 auf ordentliche 40 Zentimeter. Das kommt natürlich dem Brechen durch Wald und Flur zugute. Die damit verbundene erhöhte Wankneigung wird mit Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse abgefangen

Luft-Ring

Der Hannibal Hummer lebt auf ganz großem Fuß. Echten dreiteiligen Chromräder der Dimension 12Jx20 nehmen mächtige Geländereifen der Größe 38x15.50 R 20 auf. Einfacher ausgedrückt: Unter den verbreiterten Kotflügeln des wuchtigen Amerikaners sitzen Reifen, die knapp einen Meter hoch und 40 Zentimeter breit sind. Den Preis dafür zahlt der Fahrer vor allem mit Top Speed. Die normale Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h musste aus Sicherheitsgründen auf 160 km/h reduziert werden

Luft-Presser

Der von Geiger in den Hannibal eingebaute Motor heißt Kompressor 780. Das sagt schon alles. Das aufgeladene Sechs-Liter-Triebwerk legt bei 4.700 U/min ein Drehmoment von 780 Newtonmetern an die Kurbelwelle. Die enorme Leistung von 598 PS stehen bei 5.200 Touren zur Verfügung. Zusätzlich zum Kompressor- und Ladeluftkühlereinbau werden die Zylinderköpfe einer Feinbearbeitung unterzogen. Die Nockenwelle wird gegen eine leistungsfähigere ausgetauscht und die normale Auspuffanlage muss einem Hochleistungsgerät weichen.

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