In wenigen Jahren einsatzfähig
Demnach ergibt sich ein statistischer Bedarf von 225 Fahrzeugen pro km2, wenn man davon ausgeht, dass durchgängig Hupen verbaut sind, die mit 93 dB(A) soeben die europäischen Normen erfüllen. Das statistische Potenzial von 1652 Pkw pro km2 in Deutschland würde so nicht annähernd ausgeschöpft und ein funkionsfähiges System wäre wohl bereits bei einem Teilausbau möglich. Sollte eCall tatsächlich Pflicht werden, könnte das Warnsystem sehr schnell realisiert werden. Guido Huppertz, der am INT an dem System arbeitet, geht davon aus, dass das Warnsystem nach einer Aufbauphase von zwei bis vier Jahren einsatzfähig sein könnte.
Der Mehraufwand im Fahrzeug wäre gering, sofern sich eCall durchsetzt. Die „Hardware“ wie Batterie, Hupe, GSM- und GPS-Modul wäre im Fahrzeug bereits vorhanden, für die „gesamte behördenseitige Infrastruktur“ gilt das laut Huppertz bereits jetzt.
(ggo)
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