Aus Gründen einer besseren Aufteilung der einzelnen Komponenten im Fahrzeug, sind diese einzelnen Zellen – anders als beim Vorgänger – nicht senkrecht, sondern waagerecht aufeinander geschichtet. Im Vergleich zum HydroGen3 wurden beim HydroGen4 auch die Gaszuführungen zum Stack geändert: Auf der Kathodenseite kommt statt des Schraubenverdichters ein elektrischer Turbokompressor zum Einsatz, der die Brennstoffzelle mit Luft versorgt und Vorteile hinsichtlich Wirkungsgrad und Geräuschentwicklung bietet.
Auch bei GM: IAA im Zeichen der Ökologie
Außer der Brennstoffzellentechnologie entwickelt GM auch Technologien, die schon früher zur Emissionssenkung beitragen können. So wird Opel als größte Marke des Konzerns in Europa seine ecoFLEX-Modelle vorstellen, die geringen Verbrauch, niedrige CO2-Emissionen, Wirtschaftlichkeit sowie Fahrspaß in den jeweiligen Fahrzeugklassen verbinden sollen. Zudem zeigt Opel den Opel Corsa Hybrid, der in dieser Form wohl kurzfristig in Serie umsetzbar wäre. Auch die homogene Kompressionszündung (HCCI) ist für GM ein Weg, um bei Verbrennungsmotoren die Schadstoffemissionen zu senken.
Dass das Unternehmen es ernst meint, zeigt auch die Ankündigung, 600 Mitarbeiter aus der Brennstoffzellenentwicklung in die reguläre Serienentwicklung zu integrieren. 100 weitere Mitarbeiter sollen zudem in die weltweite Produktentwicklung wechseln und damit beginnen, Brennstoffzellen in kommende GM-Modelle zu integrieren.
(ggo)
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