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Kia Ray EV: erstes Serien-Elektroauto aus Korea

Die erste Auflage von 2500 Stück ist für Behörden vorgesehen

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Frankfurt a. M., 27. Dezember 2011 – Mit dem Ray EV präsentiert Kia das erste Elektroauto aus Korea, das in Serie produziert wird. Die Reichweite mit einer Batterieladung beträgt laut Hersteller rund 140 Kilometer. Äußerlich entspricht der fast quaderförmige Kleinwagen weitgehend dem Kia Ray mit Ein-Liter-Benziner, der im November 2011 in Korea auf den Markt kam. Beide Varianten werden auf derselben Montagelinie produziert und sind bis auf weiteres nur in Korea erhältlich.

Kein Rennwagen

Der 50 kW (68 PS) starke Elektromotor des Ray EV, der die Vorderräder antreibt, wird von einem Lithium-Polymer-Akku mit einer Kapazität von 16,4 kWh versorgt. Die Batterie ist auf eine Lebensdauer von zehn Jahren ausgelegt und unter den Rücksitzen eingebaut. Der Ray EV ist 187 Kilogramm schwerer als die konventionelle Variante. Doch der Elektromotor besitzt mit 167 Nm auch ein um 77 Prozent höheres Drehmoment als der Benziner. Für den Sprint von null auf 100 km/h braucht der Ray EV allerdings 15,9 Sekunden, und die Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 km/h. Der Akku des Ray EV lässt sich laut Hersteller an einer 230-Volt-Haushaltssteckdose in sechs Stunden wieder aufladen, in einem nicht näher spezifizierten Schnelllademodus soll die Prozedur binnen 25 Minuten erledigt sein.

Zwei Rekuperationsstufen

Der Ray EV ermöglicht zwei Fahrmodi: Der E-Modus (für "Eco") ist die normale Betriebsart, der B-Modus (für "Brake") ist für Straßen mit starkem Gefälle konzipiert und stellt die maximale Bremskraft des Motors zur Verfügung, sobald der Fahrer den Fuß vom Gas nimmt.

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