Seoul (Südkorea), 14. Februar 2012 – Bereits auf der Frankfurter IAA im September 2011 zeigte Kia, wie das neue Topmodell der Marke aussehen könnte. Die 4,69 Meter lange Studie Kia GT war den klassischen GTs der 1970er-Jahre nachempfunden. Nun veröffentlicht der koreanische Hersteller erste Skizzen der seriennahen Version.
Es ist das erste Modell der Marke mit Hinterradantrieb. Die Plattform kommt vom Mutterkonzern Hyundai. Auf ihr baut auch der Genesis auf, den es als Coupé und als Limousine gibt. Das Genesis Coupe wird in Europa mit einem 3,8-Liter-V6 verkauft, der 303 PS leistet. Die nur in Asien und Amerika angebotene Limousine wird von einem 4,6-Liter-V8 mit 390 PS oder einem 5,0-Liter-V8 mit 435 PS angetrieben. Für den europäischen Markt dürfte das Angebot des Topmodells mindestens noch um einen kräftigen Dieselmotor erweitert werden.
Die senkrechten Lufteinlässe (Winglets), die bei der Studie in die Frontleuchten hinein schnitten und den Luftstrom hinter die Vorderräder umlenkten, fallen beim Serienmodell weg. Zudem wirkt das Auto flacher und gestreckter als der Kia GT. Zu den Abmessungen und Preisen gibt es vom Hersteller bisher noch keine Angaben. In Korea kommt die Limousine bereits in den nächsten Monaten auf den Markt. Der Neuling soll weltweit das Topmodell der Marke werden. Ab wann er im welchem Land verkauft werden soll, steht noch nicht fest.
(sle)
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