Rovio (Schweiz), 10. Februar 2012 – Studien der Firma Protoscar gibt es auf Messen wie dem Genfer Autosalon immer wieder mal. Auf dem nächsten Autosalon stellt das Schweizer Unternehmen den dritten Elektrosportwagen vor, der wiederum vorerst nur als Studie dient. Eine Kleinserie des Lampo3 könnte aber kommen.
Der 4,69 Meter lange Lampo3 basiert auf den Erfahrungen, die mehr als 500 verschiedene Fahrer mit den Vorgängermodellen gemacht haben. Das Wort „Lampo“ steht im Italienischen für „Blitz“. Dazu passen die offiziellen Fahrleistungen: 220 km/h Spitze und eine Beschleunigung auf Tempo 100 in 4,5 Sekunden. Möglich machen das 420 kW und 900 Nm maximales Drehmoment. Drei Elektromotoren treiben den Lampo3 an. Zwei befinden sich an der Hinterachse, einer an der Vorderachse. Zwischen den Hinterrädern kann das Drehmoment verteilt werden.
Die 360 Kilogramm schweren Li-Ion-Batterien sind im Mitteltunnel untergebracht. Ihre Lebensdauer beziffert Protoscar auf 160.000 Kilometer. Ihre Speicherkapazität liegt bei 32 kWh. Der 1,7 Tonnen schwere Lampo3 kann auf verschiedene Weise aufgeladen werden: An einer 230-Volt-Steckdose muss man zwölf Stunden warten, per Schnellladung sollen schon nach zehn Minuten 100 Kilometer Reichweite zur Verfügung stehen. Letzteres ist aber im Sinne einer spontanen Reichweitenverlängerung gedacht. Der Hersteller selbst bezieht die Energie für den Lampo3 aus einem Solarkraftwerk in der Toskana, welches pro Jahr rund 17.000 kWh produzieren soll.
(rhi)
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