Der Etat des Bundesverkehrsministeriums wird um eine Milliarde aufgestockt. Das Geld soll über zwei Jahre verteilt in das „Infrastruktur Beschleunigungsgesetz“ fließen, wie Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) heute im ZDF-Morgenmagazin verkündete. Das Programm enthält drei Schwerpunkte. 600 Millionen Euro sollen in die Erhaltung und den Ausbau von Autobahnen fließen, mit 300 Millionen soll der Schleusenbau des Nord-Ostsee-Kanals unterstützt werden und 100 Millionen Euro stellt der Bund zusätzlich für die Sanierung von Bahnhöfen zur Verfügung.
Der ADAC kritisierte die Summe als viel zu gering. Der Club ist der Ansicht, dass allein für die Autobahnen jährlich zwei Milliarden Euro fehlen. Auch Ramsauer ist der Meinung, dass die Summe eigentlich nicht ausreicht. Er brachte zum wiederholten Mal eine Pkw-Maut ins Spiel. Denn auch mit dieser zusätzlichen Milliarde sei die Diskussion darum keineswegs vorbei, so Ramsauer im ZDF. In den nächsten Wochen wolle er konkrete Vorschläge zur Einführung einer Pkw-Maut vorstellen.
(mfz)
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