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Mercedes-Flügeltürer wird neues Safety Car in der Formel 1

SLS AMG dreht mit Serienmotor seine Runden in der Königsklasse

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Affalterbach, 1. März 2010 – Seit inzwischen 14 Jahren stellt die Mercedes-Tochter AMG das "Official F1 Safety Car" in der Formel 1. Ab Mitte März wird erstmals ein SLS AMG diese Aufgabe übernehmen. Der Flügeltürer löst den SL 63 AMG ab, der 2008 und 2009 eingesetzt worden ist.

Motor des Serienmodells

Das neue Safety Car unterscheidet sich recht wenig vom Serienpendant, das übrigens am 27. März in den Handel kommt. Unter der Haube sitzt ein 6,3-Liter-V8 mit 571 PS und einem maximalen Drehmoment von 650 Nm. Den Spurt von 0 auf Tempo 100 erreicht der Flügeltürer binnen 3,8 Sekunden. Lediglich ein neu entwickelter Endschalldämpfer unterscheidet den Antrieb von der Straßenversion: Er lässt den Hochdrehzahl-Saugmotor freier atmen und soll den Formel-1-Fans ein "noch emotionaleres Sounderlebnis" bieten.

Neuer LED-Leuchtbalken

Vom Serien-SLS unterscheidet sich das Safety Car äußerlich durch markante F1-Logos, Außenspiegel mit Karbongehäuse sowie den charakteristischen Leuchtbalken mit integrierter TV-Kamera. Er sitzt auf einer neu entwickelten Karbon-Hutze. Erstmals übernehmen im Leuchtbalken LEDs sämtliche Lichtfunktionen. Ein spezielles Nummernschild am Heck mit Safety-Car-Schriftzug und 700 LEDs sorgt bei Dunkelheit oder Regen für zusätzliche Sicherheit. Links vom Nummernschild ist eine Rückfahrkamera integriert: Sie ermöglicht der Besatzung des Safety Cars via Monitor im Cockpit einen Blick auf das nachfolgende Feld der Formel-1-Boliden.

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