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Neues Schaltgefühl: Das DSG zeigt Zähne

Oerlikon Graziano und Vocis demonstrieren modifiziertes Doppelkupplungsgetriebe

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Gaydon, 13. November 2007 – Volkswagen hat das Doppel­kupplungs­getriebe bei Großserienfahrzeugen hoffähig gemacht, andere Automobilhersteller ziehen nun nach. Dazu gehört auch ein englisch-italienisches Entwicklerteam unter dem Dach der Schweizer Firma Oerlikon. Es interpretiert das Doppelkupplungs­getriebe sportlicher als gewohnt – wir konnten einen Prototyp auf Englands Straßen testen.

Doppelkupplungsgetriebe werden hoffähig
Bis zum Jahr 2011 soll der Marktanteil von Doppelkupplungsgetrieben von bisher zwei Prozent auf über sechs Prozent zunehmen, so prognostiziert es das Marktforschungsinstitut Global Insight. Die Analysten könnten recht haben, denn bereits jetzt gibt es auffällige Aktivitäten der Getriebehersteller, nachdem der Volkswagen-Konzern mit seinem DSG genannten Doppelkupplungsgetriebe in den letzten Jahren praktisch eine Alleinstellung eingenommen hatte.

Auch Ford und Volvo springen auf den Zug auf und bringen das noch vor einigen Jahren exotisch anmutende Getriebe auf den Markt. Ford nennt es PowerShift, nicht die schlechteste Bezeichnung, um die Vorteile dieser Technik in Worte zu kleiden. Denn tatsächlich zeichnet sich dieses Getriebeprinzip durch extrem kurze und kaum spürbare Schaltvorgänge aus, und dies bei sehr hohem Wirkungsgrad, da es keine Wandlerverluste gibt.

So gibt beispielsweise VW für seine Fahrzeuge mit dem „DSG“ zum Teil geringere Normverbräuche an als für die gleichen Fahrzeuge mit Handschaltgetriebe. Zwar haben letztere einen noch etwas besseren Wirkungsgrad, aber die den meisten Menschen überlegene Schaltstrategie des Doppelkupplungsgetriebes macht dies mehr als wett.

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