Frankfurt a. M., 22. Juni 2009 – Als im Sommer vor zwei Jahren Fiat die Neuinterpretation seines Kultautos 500 auf den Markt brachte, wurde schnell klar, dass diese riskante Retro-Operation geglückt war: Der neue Cinquecento schaute genauso niedlich drein wie sein Vorgänger ein halbes Jarhundert zuvor. Jetzt stellen ihm die Turiner den 500C eine Frischluft-Version zur Seite. Historisch korrekt mit Faltdach will sie an die Tradition des Vorgängers anknüpfen.
"Der Fiat 500C ist nicht einfach nur die offene Variante des 500", sagt Roberto Giolito, Designdirektor bei Fiat und Abarth. Vielmehr sei der Flitzer aufgrund seiner zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten ein eigenständiges Fahrzeug. Mit dem neuen Cabriolet unternimmt Fiat den nächsten Schritt, eine ganze Fahrzeugfamilie dieser Plattform zu entwickeln. Die Abmessungen des 500C im Vergleich zur Limousine bleiben bei 3,55 Meter Länge unverändert. Abgesehen vom Faltdach unterscheidet sich der offene 500 durch weitere Details von der geschlossenen Variante. So erforderte der verstärkte vordere Dachträger eine geringfügig höhere Windschutzscheibe.
An der Fahrzeugfront fallen die optional angebotenen Bi-Xenon-Scheinwerfer auf. Das Softtop verleiht dem 500C in der Seitenansicht eine im Vergleich zur Limousine schlankere Linie. Neun verschiedene Felgen-Designs stehen zur Wahl. Eine 16-Zoll-Variante soll dabei mit einem charakteristischen Speichendesign an das historische Vorbild erinnern. Die größten Unterschiede zum geschlossenen Modell zeigt die Heckansicht des 500C. Das Faltdach und die Karosserie sind durch eine Chrom-Zierleiste voneinander getrennt. Das beheizbare Glas-Heckfenster ist runder geformt. Beide Designdetails sind erneut eine Reminiszenz an den Vorgänger von vor über 50 Jahren. Die dritte Bremsleuchte ist in das Softtop integriert, und zwar so, dass sie auch bei zurückgefahrenem Dach voll sichtbar bleibt.
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