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Porsche Panamera Turbo S im Fahrbericht

Wir waren mit dem stärksten Panamera unterwegs

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München, 7. Februar 2012 – Porsche baut die Motorenpalette des Panamera weiter zügig aus. Im vergangenen Jahr bekam die sportliche Limousine einen Dieselmotor und einen Hybridantrieb. Wir waren mit dem aktuell stärksten Panamera, dem Turbo S mit 550 PS, unterwegs.

Wenig Rücksicht

Der 4,8-Liter-V8 mit Biturbo-Aufladung bleibt akustisch dezent im Hintergrund. Entspannt lässt sich das über zwei Tonnen schwere und 4,97 Meter lange Gefährt steuern, auch wenn Übersichtlichkeit nicht zu den Stärken dieses Autos gehört. Das stört vor allem in der Stadt.

Fahrer und Passagiere fühlen sich von der ersten Minute an wohl in der Kabine des straff, aber nicht unkomfortabel gefederten Panamera Turbo S. Auf allen vier Einzelsesseln sitzt man bequem, Platz ist ebenfalls genug vorhanden. Die serienmäßige Bi-Color-Lederausstattung, poliertes Aluminium, lackiertes Edelholz – das Innenraum-Ambiente ist dem stolzen Preis angemessen. Einzig die breite, ansteigende Mittelkonsole mit ihrer Vielzahl an Knöpfen und Schaltern ist etwas unübersichtlich geraten.

Mit Start-Stopp

Äußerlich unterscheidet sich das Panamera-Topmodell nur durch Schwellerverkleidungen, serienmäßige 20-Zoll-Räder und einen Turbo-S-Schriftzug am Heck von den schwächer motorisierten Modellen. Die Kennzeichnung am Heck lässt sich aber ohne zusätzliche Kosten abbestellen. Den automatisch ausfahrenden Heckspoiler, der sich in der Mitte teilt und nach außen schiebt, hat auch der 50 PS schwächere Panamera Turbo. Ein Start-Stopp-System gehört selbst bei Porsche mittlerweile immer dazu.

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