Beim neuen Allradelfer soll eine heckbetonte Auslegung für viel Spaß sorgen Premiere in Paris: Porsche 911 Carrera 4
Stuttgart, 27. August 2012 – Rund ein Jahr, nachdem die jüngste Elfer-Generation auf den Markt gekommen ist, folgen die ersten Modelle mit Allradantrieb. Auf dem Pariser Autosalon 2012 (29. September bis 14. Oktober) werden der 911 Carrera 4 und der 911 Carrera 4S vorgestellt. Sie kommen jeweils als Coupé und als Cabrio ins Programm.
Hecklastige Auslegung
Herzstück der neuen Carrera-4-Modelle ist die neueste Variante des aktiven Allradsystems PTM (Porsche Traction Management). Die heckbetonte Auslegung des Allradantriebes soll für viel Fahrdynamik auf verschiedensten Untergründen und bei allen Wetterbedingungen sorgen. Darüber hinaus bringen die Allrad-Elfer die gleichen Gene wie die heckgetriebenen Varianten mit. Die Leichtbau-Karosserie, das Fahrwerk, die Motoren und die Getriebe sind bis auf die allradspezifischen Änderungen identisch. Im Vergleich zum Vorgänger ist der neue 911 Carrera 4 um bis zu 65 Kilogramm leichter geworden.
Von außen zu erkennen sind die Elfer mit Allradantrieb an einem breiteren Heck. Im Vergleich zu den zweiradgetriebenen Modellen sind die hinteren Radhäuser um jeweils 22 Millimeter weiter herausgezogen, die Räder sind jeweils zehn Millimeter breiter. Ein weiteres Merkmal ist das rote Leuchtenband, welches die beiden Rücklichter miteinander verbindet. Serienmäßig wird ein manuelles Siebengang-Getriebe verbaut, optional ist das Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) mit ebenfalls sieben Gängen erhältlich.
350 und 400 PS
Der 350 PS starke 911 Carrera 4 spurtet in 4,5 Sekunden von 0 auf Tempo 100 und erreicht bis zu 285 km/h. Das Cabrio benötigt für den Sprint zwei Zehntelsekunden mehr und ist maximal 282 km/h schnell. 911 Carrera 4 S Coupé und Cabrio werden von einem 3,8-Liter-Boxermotor mit 400 PS angetrieben. Hier gelingt die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 4,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 299 km/h erreicht. In der offenen Variante lauten die Werte 4,3 Sekunden und 296 km/h. Die Verbräuche sind im Vergleich zum Vorgänger gesunken. In Kombination mit dem PDK verbraucht etwa das 911 Carrera 4 Coupé laut Hersteller 8,6 Liter auf 100 Kilometer, in der S-Version sind es 9,1 Liter.
Mehr zum Thema Porsche
- Per E-Mail versenden
- Permalink: http://heise.de/-1675309