Die Rohstoffallianz von Politik und Industrie, die die Versorgung mit Bodenschätzen sichern soll, macht laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel Fortschritte. Etwa zehn Unternehmen, darunter BASF, Daimler, Evonik und ThyssenKrupp würden sich als Gesellschafter mit einem jeweils sechsstelligen Betrag beteiligen, berichtet das Magazin. Der Vorteil des Gemeinschaftsunternehmens bestehe für die Unternehmen darin, dass sie ein Vorkaufsrecht bekämen, berichtet das Magazin weiter. Gefördert werde das Projekt von den Bundesministerien für Wirtschaft, Außen und Entwicklung.
Laut eines früheren Berichts des Manager Magazins hat der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) bereits ein Konzeptpapier mit dem Arbeitstitel „Allianz zur Rohstoffsicherung“ (ARS) erarbeitet, das den Unternehmen vorliegt. Die Gründungskonferenz sei für den 17. November 2011 geplant, so dass die Gesellschaft am 1. Januar 2012 die Arbeit aufnehmen könne. In dem Papier würden Seltene Erden, die für etliche Hightech-Produkte unverzichtbar sind, und Wolfram sowie die in der Stahlindustrie eingesetzte Kokskohle als vorrangig definiert. (dpa)
(mfz)
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