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Rußpartikelfilter: Nachrüstung wird wieder gefördert

Der Staat gibt 330 Euro dazu - allerdings nur zeitlich begrenzt

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München, 30. Januar 2012 – Besitzer von Dieselfahrzeugen bekommen erneut die Chance auf 330 Euro vom Staat, wenn sie im Jahr 2012 einen Partikelfilter nachrüsten. Die Förderung ist allerdings an einige Bedingungen geknüpft. Wer die Umrüstung plant, sollte vor allem nicht zu lange damit warten.

Nicht jede Umrüstung lohnt sich

In den beiden ersten Förderrunden für eine Rußpartikel-Nachrüstung 2009/2010 haben mehr als 230.000 Dieselfahrer den staatlichen Zuschuss in Anspruch genommen. Der aktuelle Fördertopf reicht für circa 90.000 Fahrzeuge.Bekommt das Fahrzeug auch nach der Umrüstung nur eine gelbe Plakette, lohnt sich die Aktion allerdings kaum, denn in den meisten Städten kann man nur mit einer grünen Plakette einfahren. Die Umrüstung auf Grün kann sich dementsprechend lohnen - auch für den möglichen Wiederverkauf.

Tempo ist gefragt

Bezuschusst wird die Nachrüstung eines Dieselfahrzeugs nur, wenn der Umbau zwischen Januar und Dezember 2012 erfolgt. Das Fahrzeug muss vor dem 1. Januar 2007 erstmalig zugelassen worden sein. Die Einmalzahlung erhalten auch Besitzer leichter Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht (Erstzulassung vor dem 17. Dezember 2009). Die Förderanträge werden der Reihe nach bearbeitet. Wer zu spät beantragt oder wichtige Nachweise nicht pünktlich liefern kann, läuft Gefahr, dass der Topf bereits leer ist. Anträge können ab 1. Februar beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden.

(msu)

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