Nebenbei sei erwähnt, dass ein Aktualisierungswunsch zur Jahresmitte – Premiumpreis hin oder her – sehr gern auch mal aus dem Restbestand des Vorjahres bestritten wird, obwohl nachweislich schon eine jüngere Version erhältlich wäre. Da muss man als potenzieller Käufer halt mit etwas Nachdruck auftreten.
Bei Einstiegspreisen von knapp über 100 Euro für aktuelle externe Navi-Geräte kann man davon ausgehen, dass deswegen viele fest eingebaute Navi-Systeme brach liegen. Man arrangiert sich mit dem kleineren Display des externen Navis und dessen unschöner Unterdruckkupplung für die Frontscheibe und übt Verzicht – etwa auf die automatische Absenkung des Musikpegels während der Ansagen, die TMC-Funktion und die Kopplung an die Fahrzeug-Informationen. Anhand von Angaben zum Lenkwinkel und der zurückgelegten Strecke findet sich ein eingebautes Navi nämlich eine Zeit lang auch ohne GPS-Signal zurecht (etwa in Tunneln).
Mit ein wenig "Eigenleistung" kann man aber Updates für das interne Navi auch deutlich günstiger als beim Fahrzeughersteller erhalten – und zwar völlig legal, versteht sich. Dafür muss man lediglich den ursprünglichen Hersteller des Kartenmaterials identifizieren. Bei CD- oder DVD-Systemen findet man Hinweise auf den Aufdrucken der Medien. Passende Updates findet man dann im Fachhandel (zum Beispiel www.navi-discountmarkt.de und www.rso-shop.de) oder auch auf eBay.
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