Durch die bootsrumpfartige Aluminiumprofil-Konstruktion können unterschiedliche Karosserie- und Designvarianten mit geringem Kosten- und Zeitaufwand realisiert werden. Tomforde weist auf die Vorkriegszeit hin. Damals war es üblich, dass die Autofirmen fahrfertige Chassis auf Leiterrahmen an Karosseriebauer lieferten, die dann einen individuellen Aufbau anfertigten. Das fahrfertige Gewicht des „Boat Chassis“ beträgt je nach Batterievolumen zirka 500 bis 700 Kilogramm. Im Fall des e-cargo-van beträgt das Leergewicht mitsamt Fahrer eine gute Tonne, die Nutzlast liegt bei 600 Kilogramm.
Passend zum Konzeptfahrzeug zeigt das Hymer idc auf der Nutzfahrzeug-IAA 2008 den Design-Prototypen eines neuartigen „Park & Power Station Systems“. Es wird gemeinsam mit großen Energieversorgern und Parkraumbetreibern entwickelt. Ziel ist die Nachladung von Elektro- und Plug-In-Hybridfahrzeugen an stark frequentierten Plätzen und in Wohngebieten. Die Ladestationen sollen dabei auf die Architektur des Umfelds abgestimmt sein.
(rh)
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