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Toyota Prius fährt mit neuartiger Batterie noch sparsamer

Lithium-Ionen-Batterien könnten die Marktchancen von Hybridfahrzeugen erhöhen

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New York/Nordhausen, 30. Mai 2007 – Ein Toyota Prius braucht 4,3 Liter Benzin auf 100 Kilometer. Ein guter Wert, doch es könnte noch sparsamer gehen – wenn nur die Batterien besser wären. Nun hat das amerikanische Unternehmen Lithium Technology Corporation (LTC) einen Akku vorgestellt, der genau das ermöglichen soll.

Innerorts nur 2,0 Liter Sprit auf 100 Kilometer

LTC präsentierte in New York einen umgebauten Toyota Prius mit wesentlich besseren Verbrauchswerten. Bei dem Hybridfahrzeug wurde die Nickelmetallhydrid-Batterie durch eine Lithium-Ionen-Batterie von der im thüringischen Nordhausen ansässigen Tochter Gaia ausgetauscht. Damit wird eine Reichweite im rein elektrischen Fahrbetrieb von etwa 50 Kilometern erreicht. Im Stadtbetrieb sinkt dadurch der Verbrauch deutlich. Während der normale Prius innerorts 5,0 Liter je 100 Kilometer braucht, begnügt sich das modifizierte Modell mit 2,0 Litern.

Lithium-Eisenphosphat-Elektrode

Gaia verwendet für die negative Elektrode graphitierten Kohlenstoff und als positive Elektrode Lithium-Eisenphosphat mit der chemischen Formel LiFePO4. Diese Batteriechemie liefert eine mittlere Entladespannung von 3,2 Volt und speichert in der Prius-Batterie je Zelle 35 Amperestunden. Die 63 Zellen werden in Serie geschaltet und liefern so eine Nominalspannung von 200 Volt. Der Energieinhalt der Gesamtbatterie beträgt sieben Kilowattstunden, ausreichend für 50 Kilometer rein elektrischen Fahrens mit dem Strom aus der Batterie. Ein Vorteil des Systems ist die geringe Zahl von Batteriezellen. Dadurch vereinfacht sich die Elektronik für das Management der Batterie. Bisher waren statt 63 viele hundert Batteriezellen nötig, die dann von der Elektronik einzeln überwacht und in Balance gehalten werden mussten.

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