Wenn schon Maut, dann wünscht sich die Mehrheit der Deutschen (52 Prozent) eine pauschale Erhebung – zum Beispiel in Form einer Jahresvignette. Nur jeder Dritte (39 Prozent) bevorzugt eine kilometerabhängige Berechnung. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK im Auftrag der DA Direkt Versicherung.
52 Prozent der Autofahrer würden eine kilometerunabhänge Maut bevorzugen.
Die „Kilometer-Flatrate“ wird insbesondere bei Autofahrern der klassischen Vielfahrer-Marken BMW oder Mercedes Benz bevorzugt. Fahrer der Marken Seat, Mitsubishi und Volkswagen, die auch ein größeres Kleinwagensortiment anbieten, tendieren eher zu der kilometerabhängigen Berechnung. Auch eine Abhängigkeit zum Haushaltsnettoeinkommen ist klar zu erkennen. Je höher das zur Verfügung stehende Einkommen ist, desto mehr liegt die Präferenz in Richtung Pauschale. Bei der Betrachtung der Geschlechter zeigt die Erhebung ebenfalls eine klare Tendenz. Über alle Altersgruppen hinweg bevorzugen im Schnitt fünf Prozent mehr Männer die Vignette als dies Frauen tun. (dpa)
(mfz)
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