Kempten, 20. November 2009 – Es ist nicht so, dass der Golf GTD unsportlich auftreten würde, im Vergleich zu manch anderen sportlichen Kompakten ist er aber doch recht dezent gezeichnet. Wer etwas deutlicher zeigen möchte, was er hat, kann sich bei Abt bedienen, außer einem Bodykit gibt es auf Wunsch auch tatsächlich 20 mehr Leistung.
Der stärkste Diesel-Golf bringt es in der Werksversion auf 170 PS. Abt holt noch weitere Pferdestärken aus dem Zweiliter-TDI und bringt ihn auf 190 PS. Gleichzeitig wächst das Drehmoment von 350 auf 390 Newtonmeter. Damit bewältigt das Fahrzeug den Spurt von null auf Tempo 100 in 7,1 Sekunden – das ist eine Sekunde schneller als beim Serienpendant. Die Höchstgeschwindigkeit steigt auf 230 km/h an. Dennoch soll der Abt nicht mehr verbrauchen als die Serienversion, laut Datenblatt mit Sechsgang-Schaltgetriebe 5,3 und mit dem sechsstufigen Doppelkupplungsgetriebe 5,6 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Die Leistungssteigerung schlägt mit 1490 Euro zuzüglich Montage und TÜV-Gutachten zu Buche.
Das auch für alle anderen Golf-Modelle erhältliche Aero-Paket sorgt beim GTD ebenfalls für eine besonders sportliche Optik. Das Kit besteht aus einem modifizierten Grill, einer neuen Frontschürze und Seitenleisten. Ein Heckschürzenaufsatz mit Diffusor, eine vierflutige Auspuffanlage mit schräg übereinander angeordneten Endrohren sowie ein größerer Dachspoiler sind für eine aggressive Rückansicht verantwortlich. Das Aero-Paket ist ab 3438 Euro erhältlich. Den Kontakt zur Straße stellen Aluräder her. Sie sind in verschiedenen Designs sowie in den Größen 18 und 19 Zoll erhältlich. Neue Fahrwerksfedern legen den Schwerpunkt des Autos tiefer und sollen für eine verbesserte Straßenlage sorgen.
(mna)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden
Permalink: http://heise.de/-865005