Unterwegs im Topmodell des VW-Kleinwagen VW Polo GTI: Neuauflage mit 180 PS
Nürburgring, 14. Mai 2010 – Das GTI-Logo hat auch über 30 Jahre nach seinem Start für viele Fans sportlicher Autos nichts an Reiz verloren. Mit seinen 1194 kg ist der neue Polo GTI zwar knappe 400 kg schwerer als der erste Golf GTI, hat aber auch 70 PS an Leistung zugelegt. Im Fahrbericht sollte der kleine Wolfsburger seine sportlichen Gene zeigen.
Sportsitze mit Karomuster
Die offensichtlichsten Änderungen des Polo GTI zum herkömmlichen Modell sind ein rot umrandeter Kühlergrill, Leichtmetallräder im klassischen Fünf-Loch-Design und eine eigenständige Heckschürze mit Diffusor-Optik. Dazu gibt es Lufteinlässe mit Wabenstruktur, Seitenschweller, Dachspoiler und ein verchromtes Doppelendrohr. Für einen markanten Auftritt sorgen die LED-Tagfahrlichter, die es allerdings nur in Kombination mit den optionalen Xenonscheinwerfern gibt. Den Innenraum hat VW mit Details wie dem unten abgeflachten Lenkrad, Pedalen aus Alu verfeinert. Die Sportsitze mit Karomuster bieten guten Seitenhalt. Rote Kontrastnähte sowie Zierleisten in Chromoptik und schwarz glänzende Verblendungen an der Armaturentafel sollen den Innenraum zusätzlich aufwerten.
Kompressor und Turbolader
Der Vorgänger brachte es auf 150 PS, in der „Cup Edition“ war auch der alte Polo GTI schon mit 180 PS zu haben. Doch während da ein 1,8-Liter-Turbomotor unter der Haube saß, müssen jetzt 1,4 Liter Hubraum mit Aufladung reichen. Ein Kompressor sorgt bei niedrigen Drehzahlen für Druck, ab 3500 Umdrehungen übernimmt diese Aufgabe ein Turbolader. Das maximale Drehmoment des TSI-Motor liegt zwischen 2000 und 4500 U/min bei 250 Nm. Das macht die kleine Maschine enorm durchzugsstark.
Kommentare lesen (85)
- Per E-Mail versenden
- Permalink: http://heise.de/-999978