Das Gemeinschaftsauto erfreut sich wachsender Beliebtheit. Wie der Bundesverband CarSharing am Donnerstag in Berlin mitteilte, waren Anfang dieses Jahres 220.000 Teilnehmer registriert, das seien 30.000 mehr als vor einem Jahr. Weitere 42.000 Fahrer würden CarSharing-ähnliche Angebote nutzen, bei denen sich beispielsweise Autohersteller mit Autovermietern zusammengeschlossen haben. Im statistischen Durchschnitt kommen Anfang 2012 deutschlandweit 39 Kunden auf ein CarSharing-Fahrzeug.
Nach Verbandsangaben gibt es mittlerweile in 309 Städten und Gemeinden insgesamt 2700 klassische CarSharing-Stationen. Dort stünden für Kunden insgesamt 5600 Wagen bereit. Beim Carsharing schließen Fahrer mit dem Anbieter einen Vertrag, wobei eine Kaution und eine monatliche Gebühr fällig werden. Für die Nutzung des Autos muss zudem ein Mietpreis gezahlt werden.
Im Jahr 2011 sind auch einige Anbieter von internetbasierten Vermittlungsplattformen für das private Autoteilen („Peer-to-peer-CarSharing“) an den Start gegangen. Diese Zahlen wurden in der aktuellen Zusammenstellung allerdings noch nicht berücksichtigt. (mit Material der dpa)
(mfz)
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